So erstellen Sie einen

Leadmagnet, der konvertiert

Wie bekommen Sie regelmäßig Eintragungen in Ihre E-Mail-Liste?

Ganz einfach ... 

Sie brauchen einen oder mehrere Lead-Magneten, die konvertieren, also Website-Besucher dazu bringen, Ihnen ihre E-Mail-Adresse zu geben. 


Die 5 Zutaten eines erfolgreichen Leadmagneten


Bevor wir weiter unten über geeignete Content-Formate sprechen … halten Sie kurz inne. Was sind – wie bei einem Kochrezept – überhaupt die grundlegenden Zutaten, die jeder Leadmagnet enthalten muss?


Zielorientiert

  • Natürlich muss Ihr Leadmagnet die Zielgruppe interessieren und ihre Aufmerksamkeit wecken. 
  • Aber mindestens genauso muss der Leadmagnet auch für Ihr Unternehmen funktionieren

Sie produzieren den Leadmagnet ja nicht, weil Sie nichts Besseres mit Ihrer Zeit anzufangen wissen, sondern weil Sie eine konkrete Absicht mit ihm verfolgen.

Das bedeutet, Sie überlegen sich anfangs: Welche Handlung soll der Leser ausführen, nachdem er den Leadmagnet konsumiert hat? 

Das Hauptziel für die meisten ist hier die Terminvereinbarung

Meine klare Empfehlung:

Bieten Sie ein kostenfreies Qualifizierungs-Gespräch an, Dauer ca. 20 Minuten. Die Aufforderung zu einem Termin ist eine der wichtigsten Call-to-Actions überhaupt, Sie wollen ja ins Gespräch kommen. Wie so eine Einladung aussieht, sehen Sie z.B. hier.

... und spätestens an der Stelle, wenn Sie für Ihr Unternehmen noch keinen Verkaufstrichter entworfen haben, sollten Sie sich überlegen: 

  • was ist Ihr Einstiegs-Angebot 
  • was ist Ihr Haupt-Angebot
  • gibt es ein Premium-Angebot

Denn egal, 

was auch immer Sie nach dem Download des Leadmagneten anbieten, es muss der nächste folgerichtige Schritt in der Customer-Journey sein. 

Das gute alte AIDA-Modell illustriert den Ablauf ganz anschaulich.

Das Akronym steht für

  • Attention = Aufmerksamkeit 
  • Interest = Interesse 
  • Desire = Wunsch 
  • Action = Handlung 

Sie sehen hier die 4 Phasen, die ein Kunde bis zur endgültigen Kaufentscheidung durchläuft:

Lösungsorientiert

  • Problem gelöst
  • Wunsch erfüllt

Das sind – auf den Punkt gebracht – die 2 Beweggründe, warum Menschen im Internet unterwegs sind. Erfahrungsgemäß kommen wir eher ins Handeln, wenn wir Angst vor schlechten Konsequenzen haben, also ein Problem lösen müssen. 

Wissen Sie, mit welchen Problemen Ihre Zielgruppe konfrontiert ist? 

Mit welchen Fragen suchen sie nach Ihrer Lösung im Internet? Wenn sie die sog. Hot-Buttons Ihrer Zielgruppe nicht kennen, ist es jetzt an der Zeit, Ihre Zielgruppe/n zu definieren und Ihre erste Persona zu erstellen. 

Tipp: Denken Sie an eine Zielperson, mit der Sie gerne zusammenarbeiten.

Nützlich 

Viele Leser tragen sich auf Ihrer Liste ein, bevor sie ein Produkt oder Dienstleistung von Ihnen kaufen und Ihr Leadmagnet gibt ihnen einen Vorgeschmack auf das, was noch kommt. 

Egal, was Sie anbieten, nutzen Sie an dieser Stelle die Chance, sich von Ihrer besten Seite zu zeigen. Der Leadmagnet sollte an diesem ersten Kontaktpunkt so relevant sein, dass der Leser Lust auf mehr hat.

Doch Vorsicht: 

Geben Sie nicht zu viel Know how heraus, so dass der Leadmagnet Ihr kostenpflichtiges Angebot abwertet.

Einfach zu konsumieren 

Bei der Gestaltung des perfekten Leadmagneten punkten Sie mit Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Überfordern Sie Ihren Leser nicht, helfen Sie ihm, dass er ggfs. die die ersten Schritte hin zu einer Lösung sofort umsetzen kann.


Kurz

Hier kommt es auf die Nische an, in der Sie unterwegs sind.

Im Allgemeinen funktionieren prägnante, kurze Leadmagneten, die zum Handeln motivieren, besser als langatmige theoretische Abhandlungen … Sie wissen, was ich meine.

Der Zweck eines Leadmagneten ist ja, den Erst-Kontakt zu knüpfen und nicht von vornherein abzuschrecken und Hindernisse aufzubauen.

Tipp:

Den ausführlichen Leadmagneten in Form eines E-Books, einer Video-Serie, eines Online-Kurses … heben Sie sich als kostenpflichtiges Produkt für einen späteren Zeitpunkt in Ihrem Verkaufstrichter auf.


5 Content-Formate, die gut funktionieren


Für welche Content-Format entscheiden Sie sich nun ?

Ich nenne Ihnen hier einige meiner Favoriten, um Ihnen Lust auf mehr zu machen.

In allen Fällen handelt es sich um Varianten, deren Content bereits in Ihrer Schreibtischschublade liegt und nur darauf wartet, entsprechend verpackt und Ihrer Zielgruppe präsentiert zu werden. Und es ist keine Frage der Technik, die ist nicht das Problem.


Also … 

Check + Test/Umfrage

Der Reiz dieses Formats liegt darin, einen spezifischen Umfragebogen für Ihre Zielgruppe – übrigens auch für die telefonischen Kaltakquise geeignet – zu entwickeln, um am Ende die Frage zu stellen: 

Ich habe ein E-Book zum Thema XYich habe ein kostenfreies Video-Training zum Thema XY, hätten Sie das gern und an welche Adresse soll ich es schicken

Das Ergebnis Ihrer Umfrage präsentieren Sie anschließend

  • in standardisierter Form als Ratgeber oder – die höhere Kunst – 
  • in einem personalisierten PDF, bei dem Sie mit Textfeldern arbeiten und dem Anwender eine 1:1 auf ihn zugeschnittene Auswertung schicken. 

Leitfaden 

Kürzere Leitfäden als Anleitung sind sehr effektiv, vor allem, wenn sie gut formatiert und optimiert sind, um E-Mail-Abonnenten zum Handeln zu bewegen.

Wenn Sie z.B. mit einer Systemlösung arbeiten,

präsentieren Sie Ihre Schritt-für-Schritt-Anleitung in einem Leitfaden, der zeigt, wie Ihre Lösung von A nach B aussieht und welche Schritte dafür zu gehen sind.

Arbeitsblatt

Sie präsentieren Ihr Wissen und Know-how auch in Webinaren und PPT-Präsentationen? 

Dann arbeiten Sie mit entsprechenden Folien und Arbeitsblättern, die sich punktuell perfekt als Leadmagnet einsetzen lassen.

So ergibt eine Folge von 3-5 Arbeitsblättern einen nützlichen Leadmagnet, mit dessen Hilfe Sie einen wichtigen Aspekt Ihres Themengebiets erläutern. 

Checkliste

Checklisten sind prozessorientiert, so dass sie Menschen zum Handeln ermutigen. 

Sie sind einfach zu erstellen und extrem nützlich, um im Alltag einen kühlen Kopf zu bewahren. Für eine coole Checkliste tragen Sie alle Informationen zusammen, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen und bringen sie in eine sinnvolle Reihenfolge à la

  • 10 Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie x,y  tun
  • 7 Tools, die Sie kennen sollten
  • 10 Software-Werkzeuge, die jeder nutzen sollte
  • Vorlage

    Wie Checklisten sind auch Vorlagen einfach zu erstellen und, wenn sie gut gemacht sind, sehr nützlich für den Anwender. 

    Ein gelungenes Beispiel für eine perfekte Vorlage ist z.B. ein Content-Plan zur redaktionellen Planung Ihres Contents.


    Was brauchen Sie nun, um Ihren Leadmagnet zu bewerben?


    1. Ein zur Handlung aufforderndes E-Mail-Anmeldeformular für den Opt-in-Prozess:

    Um einen Lead DSGVO-konform zu generieren, muss dieser den sog. Double Opt-in-Prozess durchlaufen. Der erste Schritt dafür ist sein Eintrag in einem Formular auf Ihrer Website.

    Auf meiner Website erscheint z.B. untenstehendes Opt-in-Formular,

    • nachdem Sie auf der Startseite auf den schwarzen Call-to-Action-Button geklickt haben.
    • Nach Eintrag von Anrede, Vor- und Nachname und der E-Mail-Adresse erhalten Sie vom System dann eine automatisch generierte Bestätigungs-E-Mail. In dieser klicken Sie auf einen Link, der Sie auf die Download-Seite des Leadmagneten führt.
    Optin-Formular Leadmagnet

    Optin-Formular Leadmagnet Systematisch Leads, Interessenten und Kunden gewinnen

    Ich bezeichne den Call-to-Action-Button auch gerne als "Scharnier", das Ihre Website mit dem Verkaufs-Funnel verbindet.


    2. Eine gut optimierte Landing-Page

    Sie können auf jeder Seite Ihrer Website zu einer konkreten Handlung auffordern, wie folgendes Bild veranschaulicht: 

    Natürlich kann im Prinzip auch jede Seite, auf der ein Nutzer über Google oder Social Media landet, als Landingpage bezeichnet werden. 

    Im Kontext der Leadgenerierung handelt es sich bei der Landingpage jedoch um eine Seite, die zu 100% darauf ausgerichtet ist, Ihre Website-Besucher zu einer gewünschten Aktion zu bewegen:

    • nämlich sich in Ihr Opt-in-Formular für die E-Mail-Liste einzutragen und 
    • Ihren Lead-Magneten herunterzuladen. 

    Das heißt,

    es gibt auf der Landingpage kein Navigationsmenü zum Anklicken, keine Seitenleisten und keine Ablenkungen jeglicher Art, damit der Nutzer genau das tut, was er tun soll: Sich in Ihre E-Mail-Liste eintragen. (Die Links zu rechtlichen Seiten sind nach wie vor natürlich in der Fußzeile vorhanden.)

    Landingpages eignen sich auch besonders gut, um Traffic von Anzeigen, Social Media, YouTube-Videos, Gastbeiträgen usw. zu erhalten. 


    3. Eine Werbestrategie

    Sobald Sie Ihren 

    • Lead-Magneten, 
    • ein Opt-in-Formular und 
    • eine gut optimierte Landingpage haben, 

    brauchen Sie einen Werbestrategie. 

    Nützlich ist auf jeden Fall, Blogbeiträge zu verfassen, die thematisch relevant für Ihren Leadmagneten sind und auf denen Sie gezielt wiederum auf Optin-Seiten, also Landingpages verweisen, wie unten schematisch dargestellt: 


    Und hier sind noch ein paar Möglichkeiten, wie Sie die Landingpage Ihres Leadmagneten bewerben können

    • Fügen Sie einen Link zu Ihrer Landing Page in Ihrer Autoren-Biografie hinzu (in Ihrem Blog).
    • Erstellen Sie vertikale Bilder in Canva und teilen Sie diese auf Pinterest.
    • Schreiben Sie Gastbeiträge und verlinken Sie in Ihrer Autoren-Bio auf Ihre Landingpage.
    • Teilen Sie Auszüge aus Ihrem Leadmagneten in sozialen Medien, wie z.B. in XING- und LinkedIn-Gruppen mit einem Link zu Ihrer Landingpage.
    • Aktualisieren Sie Ihre Social Media-Bio mit einem Link zu Ihrer Landingpage.
    • Führen Sie eine bezahlte Anzeigenkampagne auf Facebook durch (seien Sie allerdings vorsichtig beim Schalten von Anzeigen - Sie brauchen zuerst ein Produkt und einen gut optimierten Verkaufstrichter, um sicherzustellen, dass sich Ihre Investition lohnt).
    • Aktualisieren Sie Ihre E-Mail-Signatur mit einem Link zu Ihrem Leadmagneten.
    • Machen Sie einen Leadmagnet-Austausch mit anderen Bloggern in einer verwandten Nische.

    Zusammenfassung 

    Sie wissen jetzt, woran Sie bei der Planung Ihres Leadmagneten denken sollten, welche Content-Formate sich eignen und was nötig ist, damit sich die Leute zum Download Ihres Leadmagneten anmelden.

    Denken Sie vor allem daran, dass Sie von Anfang an ein klares Ziel definieren, wofür sich der Lead anmelden soll.

    Welche Handlung soll er ausführen?  

    Ein Verkaufstrichter kurbelt Ihren Umsatz an und leitet die Besucher von Ihren kostenlosen Inhalten zu Ihren kostenpflichtigen Inhalten weiter.

    Wenn Sie einen Verkaufstrichter eingerichtet haben, bekommen Sie nicht nur E-Mail-Abonnenten, sondern auch Kunden.

    Schreibe einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

    Beitragskommentare