Sprich deine Facebook-Zielgruppe richtig an.

Facebook-Serie #7

Nutze die folgenden Erkenntnisse und erhalte mehr Reichweite für deine Facebook-Zielgruppe.

So tickt Facebook.

Dies sind die drei wichtigsten Kriterien für die Reichweite beim Posten eines Beitrags:

  1. Wie interessiert sind deine „Fans“ an deiner Seite?
  2. Wie reagieren deinen „Fans“ auf deinen Beitrag?
  3. Wie ist das Timing deines Beitrags?

Es ist wichtiger, wenige echte „Fans“ zu haben, als viele falsche. Diese passen besser zu dir und deiner Firma, als viele gekaufte „Fans“, die sich gar nicht dafür interessieren, was du machst. Fans, die sich für dich und dein Unternehmen interessieren, werden eher auf deine Beiträge reagieren.

Eine kurze Erklärung der drei wichtigsten Kriterien:

  1. Facebook spielt deine Beiträge zuerst denjenigen „Fans“ aus, die mit deiner Seite regelmäßig agieren.
  2. Dann kommt es darauf an, wie diese „Fans“ mit dem aktuellen Beitrag interagieren, sprich ob sie ihn „liken“, „kommentieren“ oder „teilen“.
  3. Zusätzlich ist der Zeitpunkt deines Posts wichtig. Wenn deine „Fans“ online sind und dein Beitrag erst vor kurzem gepostet wurde, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie ihn sehen. Sprich, poste dann, wenn deine „Fans“ Facebook nutzen!

Um zu erreichen, dass deine „Fans“ regelmäßig mit deinen Beiträgen agieren, musst du herausfinden, wie deine Fans ticken. Beachte hier die Unterschiede der einzelnen Personen. Was für ein (Käufer-)Typ sind sie?

Wie Birgitta in ihrem letzten  Blogartikel „Zielgruppenanalye mit GRIPS“ erklärt hat, reagiert deine Zielgruppe emotional. Gehe auf die verschiedenen Kundentypen ein, erkenne das Muster und sprich sie immer erfolgreicher an.

Reagiere auf deine verschiedenen Kunden-Typen individuell!

Die Zielgruppensegmentierung mit GRIPS kennt 5 unterschiedlichen Kunden-Typen:

Kandidat Nr. 1. – Der „Schnäppchenjäger“

Dieser Typ kauft nur, wenn er etwas einspart. Facebook ist ein idealer Kanal für ihn. Hier kann er vergleichen und sich informieren.

Informiere ihn in deinen Beiträgen zum Beispiel über ein aktuelles Angebot und verknappe dieses entweder durch Zeit (nur noch bis heute mittag um 10% günstiger) oder Menge (die ersten 100 Käufer bekommen 10% Rabatt).

Verwende dabei unbedingt einen Call-to-Action-Button und stelle die „Vorteile“ des Produktes oder deines Services in den Vordergrund.

Ist er erstmal auf deiner Homepage gelandet, bekommst du ihn mit einem lukrativen Freebie (zum Beispiel ein kostenloses Whitepaper von dir) in deine Newsletter-Liste. Von dort ist es ein Einfaches, ihn mit Angebot auf dem Laufenden zu halten.

Du möchtest gerne wissen, wie du ein Freebie oder einen guten Newsletter erstellst? Dann nimm Kontakt zu uns auf. Wir informieren dich gerne in einem kostenlosen Beratungsgespräch.

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Kandidat Nr. 2. – Der „Verlustaversive“

Dieser Typ hat Angst, einen Fehlkauf zu machen. Er legt großen Wert auf persönliche Beratung und Kundenreferenzen. Dagegen vergleicht er nicht gerne und ist Schnäppchen gegenüber kritisch.

Dieser Kunde braucht Vertrauen, bevor er etwas kauft.

Achte deshalb darauf, viele gute Referenzen auf Facebook zu bekommen. Versuche, in Dialog mit diesen Kunden zu treten. Stelle Fragen in deinen Posts und reagiere auf Kommentare! Auch auf negative!

Veröffentliche regelmäßig Einblicke, wie du etwas tust oder herstellst. Oder einen Blick hinter die Kulissen. Zeige Bilder von deinem Büro und den Mitarbeitern. Nutze auch Facebook „Live“, um mit informativen Videos zu punkten.

Wir beraten dich gerne in einem kostenlosen Beratungsgespräch.

Kandidat Nr. 3. – Der „Preisbereite“

Diesem Kundentyp sind Innovation, Image, Qualität und Markennamen wichtig. Er ist bereit, für eine kompetente Beratung, guten Service und außergewöhnliche Leistung mehr zu zahlen. Er möchte das Besondere.

Kommuniziere bei diesem Kunden deinen Mehrwert, dein  Alleinstellungsmerkmal und überzeuge durch erstklassigen Service.

Achte darauf, dass deine Posts hochwertig sind und von immer gleichbleibendem, edlem Design. Mache auf den Service und die Qualität deiner Produkte aufmerksam und halte ihn über Facebook auf dem Laufenden.

Du kannst in einem Beitrag erklären, wie dein Produkt hergestellt wird, warum es so besonders oder warum die Qualität hervorragend ist.

Gut kommen auch qualitativ hochwertige Videos an, wie zum Beispiel  dieses hier:

Kandidat Nr. 4. – Der „Gewohnheitskäufer“

Dies ist dein Stammkunde. Er hat gute Erfahrungen mit dir und deinem Produkt gesammelt und weiß das zu schätzen. Er möchte Kontinuität und vergleicht ungern. Einmal zufrieden, bleibt er treu, bis er enttäuscht wird.

Hier ist es wichtig, deinem Marken-Image treu zu bleiben und immer gleichbleibende Qualität und Service anzubieten. Stärke sein Vertrauen durch Regelmäßigkeit, trete mit ihm in Dialog und unterstütze ihn bei Fragen und Problemen.

Dies kannst du durch informative Posts lösen und ihn durch relevante Inhalte bei der Stange halten.

Kandidat Nr. 5. – Der „Gleichgültige“

Dieser Kandidat möchte ein konkretes Bedürfnis befriedigen. Er kauft, weil er etwas braucht. Ihn kannst du am ehesten mit technischen Details überzeugen und gut aufbereiteten Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung begeistern. Er möchte konkrete Angaben, kein unnützes Wissen oder „Chi-Chi“. Gut funktioniert auch hier eine klare Call-to-Action-Aufforderung. Wenn er dann auf deine Website kommt, muss diese klar strukturiert sein, so dass er schnell findet, was er sucht. Am besten funktioniert hier eine Landingpage.

 

 

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Facebook „Zielgruppen Optimierung“

Facebook hat vor kurzem ein neues Feature freigeschaltet: Die Facebook „Zielgruppen Optimierung“ („Audience Optimization“). Leider noch nicht für alle Facebook-Firmenkonten. Damit kannst du für jeden Beitrag festlegen, welche von dir vorher definierte Zielgruppe ihn bevorzugt sehen soll.

News Feed Zielgruppe

 

So kannst du entscheiden, für wen dieser spezielle Beitrag am relevantesten ist.

Facebook versucht, diesen Beitrag der speziellen Zielgruppe im Newsfeed zu zeigen. Dein Gewinn? Mehr Interaktion durch exakt auf die Zielgruppe zugeschnittene Beiträge. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, kannst du hier nachlesen: Zielgruppen Optimierung bei Facebook.

Hast du schon herausgefunden, welche Kunden du am ehesten ansprichst? Sind das auch die Kunden, an die du verkaufen möchtest? Wenn nicht, liegt es vielleicht an deiner Ansprache dieser Kunden. Überprüfe dies und sprich deine Zielgruppe in Zukunft auch auf Facebook richtig an.

Überblick über die bisherigen Teile unserer Facebook-Serie:

  • Im Teil 1  erläutern wir dir die Vorteile einer Facebook-Firmenseite.
  • Im Teil 2  geht es um eine Falle beim Einrichten deiner Seite hinsichtlich der Administratorenrechte.
  • Im Teil 3 erklären wir dir, wie du eine Facebook-Firmenseite einrichtest.
  • Im Teil 4 erklären wir dir, wie Facebook aufgebaut ist und funktioniert.
  • Im Teil 5 zeigen wir dir, warum es wichtig ist, seine Freunde zu kategorisieren.
  • Im Teil 6 zeigen wir dir 7 Wege, um Facebook-Fans zu gewinnen.
  • Im Teil 7 erklären wir, warum dir eine Zielgruppe für Facebook hilft, mehr Reichweite zu erlangen.
  • Im Teil 8 erklären wir, wie Facebook-Werbung erfolgreich wird.
  • Im Teil 9 geben wir Facebook-Tipps für mehr Reichweite.

Deine Heidi